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Unternehmen




Qualitätssicherung



Qualitätssicherung wird bei uns groß geschrieben.


Unsere Qualitätssicherung hat nicht nur die Aufgabe, fehlerhafte Erzeugnisse vor dem Versand auszuscheiden, sondern ist fundamentaler Bestandteil der Fertigung selbst.
In jeder Phase des Herstellungsprozesses werden wichtige Verfahrensgrößen systematisch erfaßt und mit den Sollwerten verglichen. So werden Abweichungen rechtzeitig erkannt und durch Eingriffe in den Fertigungsablauf korrigiert.



Qualität beim Schmelzen

Alle unsere Einsatzstoffe wie Roheisen, Legierungen usw. werden von verlässlichen Partner geliefert. Auf diesen Grundlagen wird die Schmelzcharge berechnet und die richtige Zusammensetzung durch Registrierwaagen überprüft. Vor dem Gießen wird das Eisen nochmals sorgfältig kontrolliert. Zur Prüfung der chemischen Beschaffenheit stehen Analysecomputer zur Verfügung.

Je nach Kundenwunsch werden z.B. mechanische Eigenschaften, vor allem Zugfestigkeit und Härte, überprüft. Diese werden bei Bedarf an getrennt gegossenen Probestücken ermittelt. Schliffbilder dienen der Kontrolle auf korrekte Gefügeausbildung.

Qualität beim Formen und Giessen.

Voraussetzung für gleichmäßige Qualität der Gießform sind einwandfreie Modelle und Kernkästen. Dazu gehören auch optimale Formstoffe, die von unserer vollautomatischen Sandaufbereitungsanlage bereitgestellt und von unserem Sandlabor laufend überprüft werden. Neben der üblichen Gußherstellung bedienen wir uns auch des Vollgießverfahrens mittels vergasbarer Schaumstoffmodelle. Diese Technik ergibt einen äußerst präzisen Guß und wird mehr und mehr auch zur Herstellung von Gußteilen im allgemeinen Maschinenbau eingesetzt.

Qualität beim Endprodukt

Um letzte Sicherheit zu gewinnen, wird auch das fertige Teil nochmals gründlichen Kontrollen unterworfen. Das Ausmaß dieser Kontrollen hängt von der Art des Gußteils und den mit dem Kunden getroffenen Vereinbarungen ab. Dazu gehören:

- Sichtkontrolle
- Härteprüfung
- Ultraschallprüfung
- Rißprüfung
- Maßkontrollen

Technische Daten



Hier finden Sie detaillierte technische Daten zu den Gussverfahren


Gusseinsen mit Kugelgraphit

Die Werkstoffgruppe Gußeisen mit Kugelgraphit (Sphäroguss) umfaßt die Sorten GJS-350-22 (GGG-35.3)bis GJS-800-2 (GGG-80) , deren Eigenschaften den folgenden Tabellen entnommen werden können. Die einzelnen Werte ergeben sich durch die unterschiedliche Ausbildung der metallischen Grundmassse, die von Ferrit über Ferrit/Perlit und Perlit bis zum Vergütungsgefüge reicht. Die chemische Zusammensetzung hat meist nur herstellungstechnische Bedeutung. Um spezifische Eigenschaften zu erzielen, z.B. hohe Kerbschlagzähigkeit bei niedriger Temperatur, Härtbarkeit oder Hitzebeständigkeit, kann es notwendig sein, daß einzelne Elemente in ganz bestimmten Mengen vorliegen. Die in der Sortenbezeichnung angegebene Ziffer entspricht der Mindestzugfestigkeit im getrennt gegossenen Probestück.

Tabelle: Technologische Werte

Tabelle: Technologische Werte


Tabelle: Mechanische Eigenschaften

Tabelle: Mechanische Eigenschaften


Tabelle: Erwartungswerte im Gußstück

Tabelle: Erwartungswerte im Gußstück



GJS-350-22 (GGG-35.3) GJS-400-18 (GGG-40.3)
Sonderwerkstoffe mit gewährleisteter Kerbschlagzähigkeit auch bei niedrigen Temperaturen. Rein ferritisches Grundgefüge. Übergang zum spröden Bruch erst unterhalb -40°C bzw. -20°C. Höchste Sicherheit gegen plötzliches Versagen bei schlagartiger und zügiger Beanspruchung. Ausgezeichnete Bearbeitbarkeit.
Verwendung: Sicherheitsteile aller Art, z.B. Kraftfahrzeugteile, Armaturen, Pumpen und Maschinenteile für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen im Freien und in der Verfahrenstechnik, Teile für Druckbehälter und Hochdruckhydraulik.

GJS-400-18 (GGG-40)
Ferristisches Grundgefüge. Gute Dehnung. Gute Kerbschlagzähigkeit. Gute Standfestigkeit bei höheren Temperaturen. Sehr gute Bearbeitbarkeit.
Verwendung: In allen Einsatzbereichen, wo Zähigkeit Vorrang hat. Auch anstelle von Schweißkonstruktionen oder Schmiedeteilen. Beispielweise für Druckbehälter, Reglergehäuse, Armaturen, Turbinengehäuse, Retorten, Kraftfahrzeugteile wie Bremssättel und Getriebegehäuse, Hydraulikteile, Kurbelgehäuse, Gebläseschuafeln, Beschlagteile sowie Teile für landwirtschaftliche Maschinen.

GJS-500-7 (GGG-50)
Ferritisch-perlitisches Grundgefüge, Mittlere Dehnung. Gute Zugfestigkeit und Streckgrenze. Gute Verschleißfestigkeit, auch zur Oberflächenhärtung geeignet. Gute Bearbeitbarkeit.
Verwendung: Dank günstiger Kombination von Streckgrenze, Zähigkeit und Härte vielseitig verwendbar. Beispielsweise für Zahnräder, Kurbelwellen, Biegewerkzeuge, Laufräder, Exzenter, Rütteltische, Hydraulikteile, Radnaben und Ausgleichsgetriebegehäuse sowie Teile für den Fahrzeug-, Motoren-, Getriebe- und Armaturenbau.

GJS-600-3 (GGG-60)
Überwiegend perlitisches Grundgefüge. Hohe Zugfestigkeit und Streckgrenze, verbunden mit noch merklicher Zähigkeit. Hohe Wälzfestigkeit. Gute Oberflächenhärtbarkeit bis 60 HRC.
Verwendung: Für Einsatzbereiche, in denen eine steife Konstruktion, gute Dauerfestigkeit und günstiges Verschleißverhalten wichtig sind. Beispielsweise für Zahnräder, Planetenträger, Kurbel- und Nockenwellen, Lagerdeckel, Kompressorenzylinder, Seiltrommeln Kurvenscheiben, Hydraulikzylinder, Rohr-Biegewerkzeuge.

GJS 700-2 (GGG-70)
Perlitisches Grundgefüge. Hohe Zugfestigkeit und Streckgrenze. Besonders gute Härtbarkeit. Hohe Dauerwälzfestigkeitk, besonders nach Oberflächenhärtung. Hohe Verschleißfestigkeit. Dabei ausreichend bearbeitbar. Durch Vergütung noch bessere Werte.
Verwendung: Einsatz im allgemeinen Maschinenbau für hohe statische Belastung und Dauerbeanspruchung sowie unter Verschleißbeanspruchung. Beispielsweise für Zahnräder, schwere Biegewerkzeuge, Gesenke, Spreizdorne, Walzen, Druckguß-Formrahmen, Kurbelwellen für Kraftfahrzeuge und kleine bis mittlere Dieselmotoren, andere Motorenteile, Teile für Werkzeugmaschinen.

GJS-800-2 (GGG80)
Perlitisch-sorbitisches Grundgefüge, in der Regel wärmebehandelt. Hohe Streckgrenze. Gute Zähigkeit. Hervorragende Verschleißfestigkeit. Ausgezeichnete Härtbarkeit.
Verwendung: Teile mit besonders hohen Anforderungen an Streckgrenze und Verschleißfestigkeit. Beispielsweise für Druckgehäuse con Kunststoffsspritzgießmaschinen, Querhäupter für Aluminiumstrangpressen, Dorne zum Aufweiten von Rohren, Führungsrollen für Walzwerke, Schleißteile für Mühlen und Brecher, Steuerkurven.

Gusseinsen mit Lamellengraphit

Gußeisen mit Lamellengraphit ist ein Werkstoff, der nach besonderen Verfahren und Vorschriften hergestellt wird. Gegenüber normalem Gußeisen zeichnet es sich durch eine besonders geringe Wanddickenempfindlichkeit und allgemein engere Eigenschaftstoleranzen aus. Je nach Sorte eignet sich dieser Guß für Einsatzbereiche, in denen z.B. gefordert werden: ausreichende Festigkeit, gute Bearbeitbarkeit, günstige Lauf- bzw. Verschleißeigenschaften, gute Härtbarkeit, Druckdichtigkeit, geringe Verzugsneigung und gutes "Stehvermögen" bei geringeren Ansprüchen an die Zähigkeit. Typische Einsatzgebierte sind:

  • Allgemeiner Maschinenbau: Werkzeug-, Druckerei-, Bau-, Textilmaschinen u.a.
  • Hydraulikaggregate: Motoren, Pumpen und Steuerventile
  • Pumpen und Kompressoren
  • Armaturen für Gas, Wasser und die chemische Industrie
  • Motoren- und Fahrzeugbau
  • Getriebe und Kupplungen
  • Form- und Preßwerkzeuge


Die Werkstoffgruppe "Gußeisen mit Lamellengraphit" umfaßt die 5 Sorten GG15 bis GG35, wobei der Anwenderschwerpunkt bei den Sorten GG20 bis GG30liegt. Die Sorte GG15 wird vorzugsweise für dünnwandige und leichte Gußstücke gewählt. Die Sorte GG35 wird bei speziellen Anforderungen eingesetzt. Hinsichtlich der Zugfestigkeit ist eine Überlappung der beiden letztgenannten Sorten mit den Kugelgraphitguß-Sorten, z. B. GGG-35.3 bis GGG-40.3, festzustellen.

Unterschiede gibt es jedoch in Bezug auf Bruchdehnung, Härte und andere damit verbundene Eigenschaften, die bei der Sortenwahl unbedingt berücksichtigt werden müssen. Grundsätzlich ist bei einem Sortenvergleich innerhalb der Gruppe "Gußeisen mit Lamellengraphit" zu beachten, daß sich mit einer bestimmten Eigenschaft, z. B. der Zugfestigkeit, auch die anderen Eigenschaften, zum Teil gegenläufig, ändern.
So wird mit steigender Zugfestigkeit auch die Härte zunehmen. Dabei gilt aber, daß im Vergleich zu normalem Gußeisen dieser Werkstoff auch bei höherer Festigkeit noch gut bearbeitbar ist. Auf die Eigenschaften und Anwendungsbereiche der verschiedenen Sorten wird auf den folgenden Seiten näher eingegangen.

Tabelle: Erwartungswerte im Gußstück

Tabelle: Technologische Werte

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Tabelle: Mechanische und physikalische Eigenschaften

Tabelle: Technologische Werte



GG-15
Das Gefüge ist perlitisch-ferritisch und ohne Kantenhärte. Deshalb wird diese Sorte speziell für kleine Teile mit Wanddicken ab 2,5 mm verwendet. Durch die geringe Härte ist GF150 sehr gut zu bearbeiten, was besonders ins Gewicht fällt, wenn die Bearbeitbarkeit das entscheidende Kriterium bildet.
Verwendung: Kleine Armaturenk, Lagereinsaätze, Waagengehäuse, Schreibmaschinen- und Nähmaschinenteile, Kleinteile für Textilmaschinen usw.

GG-20
Diese Sorte wird im allgemeinen für kleinere Teile mit Wanddicken über 5 mm verwendet. Das gleichmäßig fein ausgebildete Gefüge enthält kleine Ferritanteile und ist sehr leicht zu bearbeiten. Die Gefügeunterschiede von Teil zu Teil sind überaus gering, was für die automatisierte Bearbeitung von besonderer Bedeutung ist.
Verwendung: Elektromotorengehäuse, Schaltgetriebegehäuse, Kfz-Antriebsgehäuse, Pumpenlaufräder, Förderzylinder, Lagerschilder, Lagerdeckel usw.

GG-25
Zu dem bevorzugten Anwendungsbereich dieser Sorte gehören Gußstücke mit Wanddicken über 10 mm. Das Gefüge ist perlitisch und härtbar.
Verwendung: Teile für Werkzeugmaschinen, Gehäuse für Getriebe, Pumpen und Hydraulikaggregate, kleine Zahnräder, Kupplungsscheiben, Bremstrommeln, Armaturen usw.

GG-30
Diese hochwertige Sorte bietet gute Zugfestigkeit, gute Verschleißeigenschaften und hohes Dämpfungsvermögen. Die Bearbeitbarkeit bei Wanddicken ab 20 mm ist gut. Das rein perlitische Grundgefüge gewährleistet ausgezeichnete Härtbarkeit bis etwa 550 HB, z. B. bei angegossenen Führungsbahnen von Werkzeugmaschinen. Wegen der geringen Wanddickenempfindlichkeit ist dieses Material auch der ideale Werkstoff für druckdichten Guß.
Verwendung: Werkzeugmaschinenteile, Getriebegehäuse, große Pumpen- und Getriebegehäuse, Dieselmotorenteile, große Zahnräder und Schwungscheiben. Gehäuse für

GM400
Diese niedriglegierte Gußsorte besitzt ein feines sorbitisch-perlitisches Grundgefüge und weist dementsprechend sehr gute mechanische Eigenschaften auf. In bestimmten Fällen kann sie Schmiedestahl und Stahlguß ersetzen. Bei Wanddicken über 40 mm ist die Bearbeitbarkeit gut, im Bereich von 20 bis 40 mm etwas schwieriger. Härt- und Vergütbarkeit sind ausgezeichnet.
Verwendung: Kurbelwellen für Kompressoren, Schmiede- und Pressengesenke, Zyllinderköpfe für Schiffsmotoren, Drehmaschinenspindeln, schwere Zahnräder, Hockdruckventilgehäuse usw.



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